Ein Geständnis

Ich muss es einfach sagen: Ich hasse es, wenn Leute über Marketing reden, als wäre es eine exakte Wissenschaft. Es ist nicht. Es ist ein verdammtes Chaos. Und ich sollte es wissen, ich bin seit über 20 Jahren in diesem Wahnsinn drin.

Ich erinnere mich noch an meinen ersten Tag bei der Zeitung in München, 1998. Mein Chef, nennen wir ihn Klaus, sagte zu mir: “Marketing ist wie Kochen, Sarah. Du kannst alle Zutaten haben, aber wenn du nicht weißt, was du tust, verbrennst du das Essen.” Kluger Mann, dieser Klaus. Aber selbst er hätte nicht vorhergesehen, wie verrückt diese Branche werden würde.

Das Problem mit den “Experten”

Letzte Woche traf ich mich mit einem Freund, nennen wir ihn Markus, in einem Café in Berlin. Er erzählte mir von einem “Marketing-Guru”, den er auf einem Seminar in Hamburg gehört hatte. Dieser Typ hatte eine PowerPoint-Präsentation mit 147 Folien. Hundert. Sieben. Folien. Und wissen Sie, was er gesagt hat? “Content ist König.” Oh, bitte. Das ist so 2009.

Ich sagte zu Markus: “Schau, wenn jemand dir sagt, dass Content König ist, dann frag ihn, warum seine eigene Website aussieht, als wäre sie von einem Affen mit einer Tastatur gemacht worden.” Und wissen Sie, was er geantwortet hat? “Äh, ich glaube, er hat gesagt, dass Design nicht so wichtig ist.” Ich musste fast lachen. “Natürlich ist Design wichtig, du Idiot!”

Die Wahrheit über Social Media

Ich bin müde von Leuten, die sagen, dass Sie auf jeder Social-Media-Plattform präsent sein müssen. Das ist kompletter Blödsinn. Wenn Sie ein kleines Unternehmen sind, haben Sie nicht die Zeit oder die Ressourcen, um auf Instagram, Facebook, Twitter, TikTok und wer weiß was noch alles aktiv zu sein. Konzentrieren Sie sich auf eine oder zwei Plattformen, auf denen Ihre Zielgruppe aktiv ist, und machen Sie das verdammt noch mal gut.

Ich erinnere mich an einen Kunden, nennen wir ihn Thomas, der ein kleines Café in Köln hatte. Er wollte auf allen Plattformen präsent sein, aber er hatte keine Ahnung, was er posten sollte. Ich sagte zu ihm: “Thomas, du bist ein Café. Poste Bilder von deinem Kaffee. Poste Bilder von deinen Croissants. Poste Bilder von deinen Kunden, wenn sie glücklich aussehen. Aber bitte, bitte, poste nicht jedes Mal, wenn du einen neuen Filter auf Instagram findest.”

Und wissen Sie, was passiert ist? Sein Café wurde zum Hit. Weil er sich auf das konzentriert hat, was er gut kann: Kaffee und Croissants. Nicht weil er auf jeder Social-Media-Plattform aktiv war.

SEO ist nicht tot, aber es ist auch nicht das Allheilmittel

Ich höre immer wieder Leute sagen: “SEO ist tot.” Nein, ist es nicht. Es ist nur nicht mehr so einfach wie früher. Sie müssen sich anstrengen. Sie müssen gute Inhalte erstellen. Sie müssen sicherstellen, dass Ihre Website schnell ist und auf mobilen Geräten gut aussieht. Und Sie müssen geduldig sein. SEO ist ein Marathon, kein Sprint.

Ich erinnere mich an einen Artikel, den ich vor ein paar Jahren geschrieben habe. Ich habe mich monatelang mit SEO beschäftigt, habe Keywords recherchiert, Meta-Tags optimiert und Backlinks aufgebaut. Und wissen Sie, was passiert ist? Der Artikel hat sich gut geschlagen, aber er ist nicht viral gegangen. Weil SEO nicht alles ist. Manchmal braucht es einfach Glück.

Aber wissen Sie, was mir wirklich geholfen hat? Dass ich mich auf das konzentriert habe, was ich gut kann: Gute Geschichten erzählen. Und das ist etwas, was viele Leute vergessen. SEO ist wichtig, aber es ist nicht das Einzige, was zählt.

Branding ist mehr als nur ein Logo

Ich hasse es, wenn Leute denken, dass Branding nur ein Logo und eine Farbpalette ist. Branding ist das Gefühl, das Ihre Kunden haben, wenn sie an Ihre Marke denken. Es ist die Erinnerung, die sie haben, wenn sie Ihren Namen hören. Es ist die Geschichte, die Sie erzählen.

Ich erinnere mich an eine Freundin, nennen wir sie Anna, die ein kleines Modegeschäft in Hamburg hatte. Sie hatte ein tolles Logo und eine schöne Farbpalette, aber ihre Marke war nicht wirklich bekannt. Also sagte ich zu ihr: “Anna, du musst eine Geschichte erzählen. Wer bist du? Was machst du? Warum soll jemand bei dir kaufen?” Und wissen Sie, was sie geantwortet hat? “Ich weiß nicht. Ich verkaufe einfach Kleider.”

Also half ich ihr, eine Geschichte zu entwickeln. Wir sprachen über ihre Reise, ihre Inspirationen und ihre Werte. Und wissen Sie, was passiert ist? Ihr Geschäft wurde erfolgreich. Weil sie nicht nur Kleider verkauft hat. Sie hat eine Geschichte verkauft.

Ein paar letzte Gedanken

Also, hier sind ein paar Dinge, die Sie tun können, um Ihre Marketingstrategie zu verbessern:

1. Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie gut können. Sie müssen nicht auf jeder Social-Media-Plattform aktiv sein.

2. SEO ist wichtig, aber es ist nicht das Einzige, was zählt. Erstellen Sie gute Inhalte und seien Sie geduldig.

3. Branding ist mehr als nur ein Logo. Erzählen Sie eine Geschichte.

Und wenn Sie wirklich wissen wollen, was in der Marketingwelt passiert, dann schauen Sie sich die latest news updates today summary an. Die haben immer die neuesten Trends und Nachrichten.

Also, das ist alles von mir. Ich hoffe, es war hilfreich. Und wenn nicht, nun ja, ich habe es versucht.


Über den Autor: Sarah Müller ist eine erfahrene Journalistin und Marketingexpertin mit über 20 Jahren Erfahrung. Sie hat für verschiedene große Verlage gearbeitet und ist bekannt für ihren unkonventionellen Schreibstil und ihre schonungslosen Meinungen. Wenn sie nicht schreibt, trinkt sie zu viel Kaffee und beschwert sich über die Welt.

Wer die aktuellen globalen Entwicklungen besser verstehen und daraus wertvolle Impulse für digitales Marketing und Branding ziehen möchte, findet in aktuellen Gedanken zur Weltlage spannende Perspektiven.

Wer im digitalen Marketing wirklich erfolgreich sein möchte, sollte unbedingt unsere fundierten Einblicke in die wichtigsten Marketingstrategien entdecken, die wir aus der Perspektive eines Editors zusammengetragen haben.

Wer die Herausforderungen der Medienlandschaft und deren Auswirkungen auf digitales Marketing besser verstehen möchte, sollte unbedingt den Beitrag über die Probleme im aktuellen Nachrichtensystem lesen.