Ich hasse Trends. Aber ich liebe es, sie zu zerpflücken.
Hey, ich bin Klaus. Seit 20 Jahren schreibe ich über Marketing. Ich war dabei, als SEO noch ein Nischenbegriff war. Ich habe gesehen, wie Social Media von einem College-Projekt zu einem Milliarden-Markt wurde. Und ich habe alot Mist geschrieben, den ich heute nicht mehr stehen lassen würde.
Letzte Woche saß ich mit meiner Kollegin Anna im Café auf der Lindenstraße. Sie sagte: “Klaus, du musst über die neuen Trends schreiben. Influencer-Marketing, TikTok, KI – das ist doch alles wichtig.” Ich antwortete: “Anna, die Hälfte davon ist Hype. Die andere Hälfte ist überbewertet.”
Warum ich Trends nicht mag
Ich meine, schaut euch doch mal an, was jedes Jahr als “der nächste große Ding” verkauft wird. Vor ein paar Jahren war es VR, dann war es Blockchain, und jetzt ist es KI. Und was passiert? Die meisten dieser Dinge verschwinden wieder, oder sie werden so übernutzt, dass sie langweilig werden.
Aber… es gibt auch Trends, die wirklich etwas bewegen. SEO war so ein Trend. Und Social Media auch. Aber das Problem ist, dass die meisten Leute nicht verstehen, was wirklich dahintersteckt. Sie wollen nur den schnellen Erfolg.
Was wirklich zählt
Letzten Monat war ich auf einer Konferenz in Berlin. Da hat ein Typ namens Marcus (Name geändert, weil ich seinen Namen nicht in den Dreck ziehen will) einen Vortrag gehalten. Er hat gesagt: “Marketing ist heute komplexer denn je. Man muss auf 214 Plattformen präsent sein, sonst existiert man nicht.” Ich habe ihn danach gefragt: “Marcus, wie viel Schlaf bekommst du noch?”
Der Punkt ist: Marketing ist nicht komplizierter geworden. Es ist nur lauter geworden. Die Grundlagen sind immer noch die gleichen. Gute Inhalte, eine klare Botschaft, und eine Strategie, die funktioniert. Der Rest ist nur Lärm.
Und ja, ich weiß, dass es wichtig ist, auf den neuesten Plattformen präsent zu sein. Aber man muss nicht überall sein. Man muss nur dort sein, wo die eigene Zielgruppe ist. Das ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Marketing-Strategie.
Das mit den Influencern
Influencer-Marketing ist ein gutes Beispiel. Vor ein paar Jahren war es der heiße Scheiß. Jeder wollte Influencer werden oder mit ihnen arbeiten. Und heute? Es ist immer noch wichtig, aber es ist nicht mehr das Wundermittel, das es mal war.
Ich habe vor ein paar Monaten mit einer Freundin namens Lena gesprochen. Sie betreibt einen kleinen Online-Shop. Sie sagte: “Klaus, ich gebe so viel Geld für Influencer aus, aber ich sehe kaum einen Return.” Ich fragte sie: “Und was machst du stattdessen?” Sie antwortete: “Ich konzentriere mich auf meine bestehenden Kunden und baue eine Community auf.” Das ist der richtige Ansatz.
Und dann ist da noch TikTok
TikTok ist ein interessantes Beispiel. Es ist eine Plattform, die wirklich schnell gewachsen ist. Und ja, es gibt Unternehmen, die damit erfolgreich sind. Aber ist es für jeden geeignet? Nein. Und das ist der Punkt, den viele vergessen.
Ich habe letztens einen Artikel gelesen, in dem stand, dass jedes Unternehmen eine TikTok-Strategie braucht. Das ist Quatsch. Nicht jedes Unternehmen passt zu TikTok. Und nicht jedes Unternehmen braucht eine Präsenz auf jeder neuen Plattform.
Man muss sich auf das konzentrieren, was funktioniert. Und wenn TikTok funktioniert, dann super. Aber wenn nicht, dann ist das auch okay. Es gibt immer andere Wege, um seine Zielgruppe zu erreichen.
Ein Wort zu KI
KI ist ein großes Thema. Jeder redet darüber, und jeder will es nutzen. Aber was bringt es wirklich? Ich bin nicht sicher. Ich meine, KI kann sicherlich einige Aufgaben erleichtern. Aber sie kann auch vieles komplizierter machen.
Ich habe vor ein paar Wochen mit einem Kollegen namens Dave gesprochen. Er hat gesagt: “KI wird alles verändern. Wir müssen uns anpassen.” Ich fragte ihn: “Und was heißt das konkret?” Er antwortete: “Keine Ahnung, aber wir müssen es trotzdem tun.” Das ist keine Strategie. Das ist Panik.
KI ist ein Werkzeug. Und wie jedes Werkzeug muss man es richtig nutzen. Aber man sollte nicht denken, dass es alle Probleme löst. Es ist nur ein Teil des Ganzen.
Und jetzt zu etwas völlig anderem
Ich wollte eigentlich über etwas anderes schreiben. Aber ich habe mich verlaufen. Das passiert mir oft. Ich fange an, über ein Thema zu schreiben, und dann komme ich auf etwas ganz anderes. Das ist wahrscheinlich ein Zeichen von ADHS, aber wer weiß.
Jedenfalls, ich wollte über die Bedeutung von Branding sprechen. Aber das kann ich auch ein anderes Mal machen. Jetzt bin ich müde und will ins Bett.
Ach ja, und wenn ihr mehr über Marketing wissen wollt, dann schaut euch mal den helpful resources online guide an. Der ist ganz okay.
Über den Autor: Klaus Müller ist seit über 20 Jahren im Marketing-Bereich tätig. Er hat für verschiedene große Publikationen geschrieben und ist bekannt für seine unkonventionelle Art und seine schonungslosen Analysen. Wenn er nicht gerade über Marketing schreibt, trinkt er Kaffee und beschwert sich über die Jugend von heute.
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